Mediation als Chance – Blockaden überwinden und Kosten reduzieren

 

 
Für Unternehmen ist es wichtig und kostenrelevant, bei schwerwiegenden Konflikten schnell und nachhaltig eine Lösung zu finden. Die Beauftragung eines Mediationsteams, das beide Parteien gleichermaßen unterstützt, bietet den Beteiligten die Chance, in Selbstverantwortung ein gemeinsames Ergebnis zu erarbeiten. Durch den  Verständigungsprozess wird es den Konfliktparteien ermöglicht, geschäftliche Beziehungen nach einem Konflikt fortzuführen.

Im Rahmen eines lebendigen Vortrags- und Diskussionsabends in der IHK Offenbach am 12. Februar 2009 skizzierten Sabine Schmitt und Angela Fuhrmann, Mediatorinnen und Beraterinnen, Eckpunkte ihrer Arbeitsweise in den Unternehmen:

Strenge Vertraulichkeit   

Förderung gegenseitiger Wertschätzung und eines respektvollen Umgangs

Zukunfts- und Lösungsorientierung in der Gesprächsleitung

Einfühlung in alle Beteiligten

Berücksichtigung der konkreten Unternehmenssituation und des Konfliktumfeldes

Erarbeitung einer konkreten, verbindlichen, überprüfbaren Vereinbarung.

„Wie halten Sie es mit der Allparteilichkeit?“ oder „Welche Aussichten hat Mediation in wirtschaftlich schlechten Zeiten?“ und Fragen zu der professionellen Vorgehensweise in einer Mediation wurden diskutiert.

Die Entscheidung für eine Mediation ist in vielen Fällen eine kostenbewusste Entscheidung. Sie kann zudem in einem Unternehmen einen  Entwicklungsprozess einleiten, der zur Kostensenkung beiträgt, nämlich die Erarbeitung eines Konfliktmanagementsystems. Dieses ermöglicht es, Konflikte frühzeitig zu erkennen und einer Bearbeitung mit einem möglichst  geringen Aufwand zuzuführen. Konflikte mit Blockadenpotenzial erhalten rechtzeitig eine gebührende Aufmerksamkeit und können mit geeigneten Instrumenten reguliert werden.

Ein weiterer Vortragsabend am 2. Dezember 2009 in der IHK Offenbach am Main wird die Minderungen des Betriebsergebnisses durch Konflikte in Unternehmen beleuchten sowie Möglichkeiten, diese Minderungen zu begrenzen.

Autorinnen: Angela Fuhrmann, Sabine Schmitt

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